geschichtchen 5.0

Dominik Klein / Deutschland : Schweiz / 2013

Ich muss kurz was loswerden.
Bin inspiriert worden, von Sophie Passmann. Sie ist neue Kolumnistin für das Zeit-Magazin und schrieb in „Ich liebe Handball“ über ihre persönliche Bedeutung dieses Sports und warum er der wichtigste der Welt ist.

In mir sind bei ihrer Vorlesung des Artikels die Herzchen nur so hochgeschossen, als ich zusätzlich noch das (sehr ausführliche) Interview von t-online.de mit Stefan Kretzschmar gelesen habe und weil sowieso gerade WM im eigenen Land ist, schossen mir die Gedanken nur so in den Kopf.

Ich habe selbst fünf Jahre lang gespielt, bis ich 16 war und mich gegen den Ball und für das Pferd entschied. Handball hat mir zu der Zeit nicht nur Spaß und Wunden gebracht, sondern mich auch mit Freundschaften beschenkt und mir Denkzettel verpasst – für so ziemlich alles.

Weil es gerade beim Handball so ist und eigentlich überall,

dass Alleingänge einfach nicht funktionieren
außer Du ergatterst einen Tempogegenstoß.

Dass man eben manchmal mit dem Kopf durch die Wand muss,
raus aus seiner comfort zone,
für einen Sieg und für die Mannschaft.

Dass das Spiel auch besser läuft und mehr Spaß macht,
wenn man sich was traut,
Risiken eingeht.

Dass jeder gleich viel wert ist auf dem Spielfeld.

Dass Kommunikation alles ist
und Schreien nicht immer böswillig,
sondern auch leidenschaftlich und hilfreich sein kann.

Dass die Leute sympathisch sind
und stark am Glas.

Einmal und für immer.

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